Artikel im TREND 11/2009

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ensemble mit hohem anspruch

KlangArt spielen am 8. November in der Neuwerkkirsche

Von Sven Eichler
Ein neues Ensemble zeigt am 8. November um 17 Uhr in der Neuwerkkirche in Goslar sein Können: KlangArt, so der Name der 35-köpfigen Gruppe, die unter der Leitung von Rolf Brandes eine große Bandbreite instrumentaler und chorischer Musik erarbeitet. Im vergangenen Sommer hat sich das Ensemble mehr oder minder spontan gegründet aus ehemaligen Mitgliedern des Schulorchesters Goldene Aue. Rolf Brandes gab sein Abschiedskonzert und als Zugabe, als musikalisches Dankeschön, haben sich seine ehemaligen Schüler zusammengetan und ihn mit einer Zugabe überrascht. Aus dieser spontanen Initiative entwickelte sich ebenso spontan die Idee, wieder gemeinsam Musik zu machen. KlangArt wurde geboren.
Alle sechs Wochen trifft sich das junge Ensemble, deren Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet in den Landkreis reisen, zu einem Probenwochenende in Liebenburg. In jeweils acht- bis zehnstündigen Probenmarathons arbeitet KlangArt daran, den eigenen Anspruch zu erfüllen: Anspruchsvolle Musik auf anspruchsvoller Ebene zu gestalten.
Aus einer quasi familiären Reminiszens entwickelte sich ein Ensemble, das das Ziel verfolgt, hochklassige Musik zu bieten. Dementsprechend wird am 8. November in der Neuwerkkirche ein weiter Bogen geschlagen. Es beginnt mit „Agnus Dei“ des amerikanischen Komponisten Samuel Baber geht über das Instrumental-Quintett von Jean Baptist Loeillet, ein Zwiegespräch zwischen Querflöten und Violinen, es folgen die „Missa brevis in D“, eine jugendliche, frische Messe von Wolfgang Amadeus Mozart, und Telemanns Tafelmusik in G-Dur. Zum Abschluss wird KlangArt schließlich swingig und verabschiedet sich nach rund 70 Minuten mit den zwei Vocal-Jazz-Stücken „All the Things you are“ und „On green Dolphin Street“.
Und sicher wird das nicht das letzte Konzert von KlangArt sein.

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